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7. Juni 2015

Weltweite Erdölreserven steigen weiter – Gefahr für die Erneuerbaren ?

Die weltweit größten Anteile an Erdölreserven weisen Kanada mit 10,3 %, Saudi Arabien mit 15,8 % und Venezuela 17,7 % auf. Nach einem starken Rückgang in den 80er Jahre besteht heute eine noch nie da gewesene Menge an Erdölreserven.

Durch die Neubewertung der Lagerstätten hat sich die Menge der weltweiten Reserven in den letzten Jahren sogar erhöht. Dies geht aus einer Studie von BP und STATISTA hervor: die Reserven sind von 135,7 Mrd. Tonnen 1990 auf 238,2 Mrd. Tonnen 2013 angestiegen.

Dazu gehören Vorkommen, die nach aktueller geologischer und ingenieurtechnischer Bewertung aus den bekannten Lagerstätten gefördert werden können. Die zukünftige Förderung ist von wirtschaftlichen und technischen Möglichkeiten abhängig. Der Anstieg der weltweiten Reserven in den letzten Jahren liegt nur zum Teil an der Exploration von neuen Lagerstätten, aber zum größten Teil an der Neubewertung.

Lange Zeit war es nicht möglich das im Schiefergestein eingeschlosse Öl und Gas zu fördern. Diese Reserven waren bekannt, aber in der Förderung zu teuer und zu kompliziert. Eine verbesserte Situation schafft der verstärkte Einsatz des Hydraulic-Fracturing-Verfahrens. Über das Fracking hatten wir bereits berichtet (siehe: Fracking – alles Gute kommt aus Amerika, 03.05.2015), aber was bedeuten billiges Öl und steigende Reserven für die Erneuerbaren Energien ? Auch hierzu hatten wir bereits geschrieben (siehe: 7 Gründe warum billiges Öl die Erneuerbaren nicht stoppen kann !, 23.04.2015).

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