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3. Mai 2015

Fracking – alles Gute kommt aus Amerika

Neben McDonalds, Coca Cola, Videospielen und Gewalt verherrlichenden Filmen soll nun auch Fracking als heilbringendes Geschäftsmodell für die Öl- und Gasindustrie nach Deutschland kommen. ExxonMobil Deutschland schaltete bereits im letzten Jahr große Anzeigen in deutschen Zeitungen, die behaupten, das Verfahren sei harmlos. Stimmt das so ?
10 % des deutschen Erdgasverbrauches wird aus heimischen Quellen gedeckt, in spätestens 15 Jahren sind diese erschöpft. Wenn wir Fracking in Deutschland nicht zulassen sollten, und danach sieht es im Augenblick aus (die Ausnahme sind Forschungszwecke: Wasser wird nicht gefährdet, keine giftigen Chemikalien kommen zum Einsatz, nur in Tiefen von mehr als 3000 Metern), dann sind die bisherigen Player im Gasgeschält in Deutschland zumindest in dem Bereich beschäftigungslos.

Wir haben den nachfolgenden Artikel auf Cleantechnica gefunden, hier wird von praktischen Erfahrungen in den USA berichtet, die allemal besser als Diskussionsgrundlage geeignet sind als alle Theorien in Deutschland:

http://cleantechnica.com/2015/05/01/fracking-dangerous-realize/?utm_source=Cleantechnica+News&utm_medium=email&utm_campaign=b96486e74c-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_term=0_b9b83ee7eb-b96486e74c-332054461

Wasserverschmutzung, hoher Wasserverbrauch und Erdbeben (bis 3,8 auf der Richterskala) sind die bisher bekannten Umwelt-Auswirkungen des Fracking. Amerika ist ein weites Land, die Umweltgesetze sind eh sehr viel lascher als bei uns, nach unserem Kenntnisstand sind z.B. mehr als 40% der Kraftwerke in den USA nicht rauchgasentschwefelt.

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