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9. Mai 2015

Der Aufstieg von Asien und was das für die Umwelt bedeutet

Nachfolgend verlinkter Artikel aus “The Economist” zeigt die Entwicklung von China’s Dominanz im produzierenden Sektor auf und wohin dies wahrscheinlich führen wird. Der durchschnittliche Fabrikarbeiter verdient in China pro Tag 27,50 $ (im Vergleich dazu: Indonesien 8,60$ und Vietnam 6,70$), d.h. in Asien existieren viele attraktive Standorte für global agierende Hersteller .

http://www.economist.com/news/briefing/21646180-rising-chinese-wages-will-only-strengthen-asias-hold-manufacturing-tightening-grip

Wir wollen hier keine schlauen Kommentare über die Weltwirtschaft abgeben, sondern nur die möglichen Folgen für den Energiebereich aufzuzeigen, letztendlich mit entsprechenden Konsequenzen für das Klima. Ein technisches Bauteil zu produzieren, das dann Bestandteil einer Waschmaschine oder eines Autos wird, kostet in Asien bedeutend weniger, aber in Industrieländern wird dies mit weit weniger energetischem Aufwand hergestellt und einem entsprechend reduzierten ökologischen Fußabdruck.

Daher ist sehr wohl zu überlegen, inwieweit man den CO2-Ausstoß bei uns besteuert, denn die Verlagerung der Produktion in Entwicklungsländer geht zumeist eine Steigerung der Klimaemissionen dort einher. Wir können wenig gegen die Verlagerung von Produktionskapazitäten nach Asien tun. Wir müssen aber auf globaler Basis unser Energieproblem lösen, d.h. die bisherige Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren und letztendlich abschaffen. Sonst schaffen wir uns am Ende selbst ab.

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