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13. September 2015

Atommüll vor unseren Küsten

Vor einigen Tagen lief auf dem österreichischen Kanal von 3SAT ein Beitrag, der in Deutschland bereits am 10. November 2015 ausgestrahlt wurde. Leider ist diese Sendung nicht in der Mediathek von 3SAT verfügbar, aber glücklicherweise gibt es ja auch noch youtubehttps://www.youtube.com/watch?v=A6fwUO6eZdk

‚Es war ein ungleicher Kampf mit Schlauchbooten gegen Frachter: Greenpeace-Umweltaktivisten wollten die Verklappung von Atommüll auf hoher See stoppen. Fässer mit radioaktiven Abfällen wurden damals einfach über Bord geworfen. Erst in den 1980er Jahren, als die Öffentlichkeit erfuhr, was da auf See geschah, gewann die Umweltorganisation: Der Druck auf die Politik wurde zu groß. Die Versenkung von Atommüll wurde eingestellt und weltweit verboten. Heute sind die mehr als 100.000 Tonnen radioaktiven Abfälle, die auf dem Meeresgrund vor Europa liegen, längst vergessen. Früher wurden die Versenkungsgebiete noch regelmäßig untersucht. Meeresboden, Wasser und Fische wurden auf Radioaktivität kontrolliert. Tatsächlich fanden Forscher dabei Radionuklide, die darauf hindeuten, dass manche Fässer bereits leck geschlagen sind.
Die Dokumentation „Versenkt und vergessen“ zeigt die Gefahren, die von verklapptem Atommüll ausgehen. Auch die heutige Entsorgung von Atommüll wird thematisiert.‘

Sehenswert !

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